Traumhaft jung

Natürlich macht man sich mit 20 eher selten eine Vorstellung davon, wie es sein wird mit 60, 70, 80…

Traumhaft jung · Bild: freepik.com

Mit 30 werden die Gedanken ebenfalls vom Hier-und-Jetzt dominiert. Mit 40 schiebt man die Sache gerne vor sich her. Und dann – mit 50 – träumt man wie aus heiterem Himmel diesen Traum, wieder 20 zu sein – jung, beseelt von Zukunftsplänen, stets in Aufbruchstimmung zu Diesem und Jenem, jedoch mit all dem Wissen und der über die Jahrzehnte erworbenen Erfahrung.

Träume drücken Sehnsüchte aus. Andererseits auch Ängste. In diesem Fall wohl die Angst, zum sprichwörtlichen Alten Eisen zu gehören – unbeweglich, mürrisch, krank, unselbstständig. Wer Sehnsüchte hat, kann etwas dafür tun. Zum Beispiel sich mit ihnen anfreunden und (neue) Prioritäten setzen. Soll heißen: Ewige Jugend gibt es nicht. Doch mit geeigneten sportlichen Bewegungsformen und einer angepassten, gleichwohl befriedigenden Ernährungsweise bleibt Ihnen die Lebensqualität treu. Oder Sie holen Sie sich auf diese Weise zurück.

Es ist übrigens nie zu früh, damit anzufangen.

»Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.«

Gotthold Ephraim Lessing, Dichter, Literaturtheoretiker und -kritiker (22. Januar 1729 bis 15. Februar 1781)
Andreas Seibert
Februar 2012 – für: felando.de, Hannover
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